>Unter Hitzeeinwirkung wird Holz widerstandsfähiger hinsichtlich Dimensionsstabilität, Insekten- und Fäulnisresistenz sowie Rissbildung. Das ist seit Jahrhunderten bekannt. Doch erst seit nicht einmal 20 Jahren wird das Phänomen wissenschaftlich untersucht und Thermoholz seitdem industriell gefertigt.

Das Holzbodenwerk Krottenthaler hat ein eigenes Verfahren zur Thermobehandlung entwickelt und bearbeitet in seiner Thermokammer Massivholz für Fußböden im Innenbereich sowie für Terrassen, Fassaden und Schindeln im Außenbereich.

Thermoholz ist widerstandsfähig und langlebig

Unser Holz wird durch unser Hygrothermisches Vakuum - Druck-Verfahren (HVD) so verändert, dass es möglichst wenig Wasser aufnehmen kann. Dies geschieht unter Druck und hohen Temperaturen und ohne zusätzliche Hilfsstoffe sowie völlig chemiefrei.

Sie werden feststellen: Jedes Stück Holz, jedes Brett ist ein Unikat. Daher entstehen infolge von Reaktionen der unterschiedlichen Inhaltsstoffe ganz normale kleine Farbabweichungen, die für das im Trend liegende, interessante Erscheinungsbild von Thermoholz-Dielen sorgen. Nebenbei erhalten unsere Massivholzdielen durch das HVD -Verfahren eine höhere Dauerhaftigkeit, ein stark verringertes Quell- und Schwindmaß sowie eine wertige dunkle Tönung, die jedoch wie jedes Holz ohne UV-Schutz durch Sonneneinstrahlung wieder heller werden kann.

Thermoholz die sinnvollere Alternative zu Tropenholz

Demnach hat zum Beispiel unsere Terrassendiele in Thermo-Robusta, Thermo-Esche oder Thermo-Buche eine höhere Formstabilität und die gleiche Resistenz gegen Schimmel und Pilze wie Tropenholz. Die Dauerhaftigkeitsklasse des Holzes liegt bei 1 - 2, welche mit allen auf dem Markt vertretenen Tropenhölzern gleichzusetzen ist. Thermoholz ist daher nicht nur eine gute Alternative zu Tropenholz, sondern die bessere.

Durch den Kauf von Thermoholz tragen Sie zur Schonung der Regenwälder bei und zur Verringerung der illegalen Abholzung.

Genauso wie unbehandeltes Holz wird Thermoholz bei Bewitterung an der Oberfläche vergrauen. Entsprechende Imprägnierungen und Lasuren können diese Vergrauung vermindern bzw. verhindern. Sie sind aber nicht zwingend notwendig. Auch Thermoholz bewegt sich noch ein bisschen und kann bei Bewitterung Spannungsrisse erhalten, jedoch deutlich weniger als unbehandelte Holzarten. Ein „Arbeiten“ von Holz ist üblich und bürgt für die Echtheit und Langlebigkeit des Materials.